Familie vor Zwangsräumung gerettet
In Erfolgreiche Fälle vom 07.03.2009
Genossenschaft will Familie mit drei Kinder wegen Mietrückständen in Höhe von 8.000,- Euro auf die Straße setzen. Der Verein für Existenzsicherung e.V. (VfE) hat dies noch rechtzeitig verhindern können. Dem VfE blieben gerade mal zwei Wochen.
Der Telefonmarathon begann, Wohnungsbaugenossenschaft, Sozialamt, Familie D., Immobilienmakler usw. Das Sozialamt sicherte eine Kostenübernahme in Höhe von 7.200,- Euro zu, doch das war dem Eigentümer nicht genug. Die Mieter haben zu lange gewartet, deshalb hatte der Eigentümer kein Vertrauen mehr, alles oder nichts, war die Devise. Sie gingen noch weiter, denn als Sicherheit wollte die Genossenschaft 2.000,- Euro. Der geforderte Betrag war nun 10.000,- Euro, damit die Familie in der Wohnung bleiben könnte.
Nach langem Hin und Her konnte der Verein für Existenzsicherung e.V. die Genossenschaft dazu bewegen, die Kündigung rückgängig zu machen, die Zahlungen des Sozialamtes zu akzeptieren und der VfE legte die fehlenden 800,- Euro oben drauf. Um die Familie vor einer neuen Kündigung zu bewahren wurde ein Haushaltsplan erstellt und regelmäßige „Kontrollbesuche“ beim VfE erwartet.
Durch die jahrelange Erfahrung konnte der Familie geholfen werden, doch das hätte auch anders kommen können. Warten Sie deshalb auf keinen Fall solange, bis der Anspruchsteller handeln muss. Gehen Sie bereits rechtzeitig zu einer Schuldnerberatung.









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