Schuldenfrei durch aktive Hilfe - VfE will ein Zeichen setzen
In Allgemein vom 26.04.2011
Nachdem die öffentlich geförderten Schuldnerberatungen selber in eine Finanzierungskrise geraten sind, will der Verein für Existenzsicherung ein Zeichen setzen und überschuldeten Haushalten eine sorgenfreie Zukunft bescheren. Wartezeiten zwischen 12 und 24 Monate für einen Termin sind nicht tragbar!
Doch auch in auswegslosen Fällen gibt es Hilfe. Die öffentlich finanzierten Beratungsstellen sind in den meisten Bundesländern selber vor der Pleite. Lange Wartezeiten, in manchen Fällen bis zu 24 Monate, können sich die oft vor dem Nichts stehenden Menschen aber nicht erlauben. Private Helfer wie der Verein für Existenzsicherung (VfE) in Dachau können schnell, kostengünstig und unbürokratisch helfen.
Selbst ein Zwangsvollstreckungsbescheid ist kein Grund zu verzweifeln. Der Gesetzgeber sieht einen Selbstbehalt auf das Einkommen vor, lediglich darüber hinaus erwirtschaftetes Einkommen muss zur Schuldentilgung verwendet werden. Eine einfache Beispielrechung: Für Miete, Kleidung, Essen und Teilnahme am öffentlichen Leben wird der pfändungsfreie Betrag nach der Familiengröße festgelegt. Verdient der Schuldner mehr, so kann lediglich die Differenz zur Schuldentilgung heran gezogen werden. Für Anja S. hätte das beispielsweise bedeutet, dass Sie nach 72 Monaten schuldenfrei dagestanden hätte – ohne teure Anwälte für Vergleichsverhandlungen.
Doch wir reden nicht nur, wir lassen Taten folgen: der Verein für Existenzsicherung e. V. wird bedürftigen Haushalten helfen, den Grundstein für eine sorgenfreie Zukunft zu legen. Die Spezialisten des VfE werden Schuldner beraten und mit ihnen gemeinsam einen Weg aus der Krise finden – ohne lange Wartezeiten.
Die rechtliche Beratung findet ausschließlich durch Mandatsträger statt.









Artikel per E-Mail versenden