Bundesweite Razzia wegen Betrugs mit Steuersparmodellen

Beteiligt waren daran 3 Staatsanwälte und 50 Polizisten.Das Ermittlungsverfahren läuft wegen dem Verdacht von Betrügereien in Fällen mit sogenannten Schrottimmobilien, bzw. Steuersparmodellen.Unter den Verdächtigen soll sich auch ein Notar befinden. Hier handelt es sich um Fälle zwischen 2008 und 2012, in den ahnungslosen Verbrauchern wertlose Immobilien bis zum dreifachen des tatsächlichen Wertes verkauft wurden. Der Betrug mit Steuersparmodellen ist dem Verein für Existenzsicherung seit 1994 bekannt.

Um diese Schrottimmobilien an ahnungslose Verbraucher zu verkaufen, arbeiten Bauträger, Vermittler, Notare und leider auch Banken zusammen. Allen diesen Personen und Institutionen ist bekannt, dass die Immobilien weitaus weniger wert sind, als Darlehen ausgereicht werden.

Wir können nur hoffen, dass die Staatsanwaltschaft in allen diesen Fällen prüft, inwieweit den Banken der tatsächliche Wert der Wohnung bekannt war. In allen , uns vorliegenden, Fällen ist feststellbar,das den finanzierenden Banken bekannt gewesen sein muss, dass der Wert der Immobilien keinesfalls dem ausgerechnet Darlehen gesprochen hat.

Die Ermittlungen sollten durch die Staatsanwaltschaft auf alle Fälle auch auf die Banken ausgedehnt werden. Nach unserer Auffassung gehören die Bänker, die diese Finanzierungen durchführen, ebenfalls auf die Anklagebank und sollten auch strafrechtliche Konsequenzen tragen.

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