Insolvenz soll auf 3 Jahre verkürt werden. Die größte Lüge aller Zeiten!

Mit dem Gesetzesentwurf zur Verkürzung der Insolvenz auf 3 Jahre werden Verbraucher und Unternehmen regelrecht verarscht. Denn die geplante Senkung der Datenspeicherung der Auskunfteien (Schufa) von 3 Jahren auf 1 Jahr fällt unter den Tisch. Die Lobbyisten haben ganze Arbeit geleistet.

Während der Speicherfrist bei den Auskunfteien, vornehmlich Schufa kann der Verbraucher trotz Restschuldbefreiung keine Wohnung mieten, keine Finanzierung von Möbeln und Auto usw. erhalten, kein normales Bankkonto bekommen,  keinen Dispo Kredit erhalten, keine Immobilie finanzieren, keine Handyverträge abschließen, keine Kreditkarten erhalten und nicht am Wirtschaftsleben teilnehmen.

Dies alles ist dem Verbraucherschutzministerium seit langer Zeit bekannt. Die ganze Angelegenheit hat mit Verbraucherschutz nichts zu tun. Denn es dient dem Schutz der Auskunfteien und Banken und den an der Schufa angeschlossenen Firmen.

Somit dauert die Insolvenz keine 9 Jahre mehr, sondern nur 6 Jahre.

Hier der Gesetzesentwurf:

https://www.bmjv.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2020/070120_Restschuld.html

Pressemeldung  von Frau Rottmann zur Gesetzesänderung:

https://manuela-rottmann.de/presse/pressemitteilungen/der-dümmste-aller-denkbaren-kompromisse-regierungsentwurf-zur-verkürzung-der-frist-bis-zur-restschuldbefreiung-nach-insolvenz-untauglich/

Frau Rottmann hat das Problem sehr gut beschrieben.

So wird man von den Regierungsparteien verarscht!

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