Jetzt erst recht! – Der Kampf gegen die Banken wird 2006 verstärkt!

Bis zum Jahr 1996 wurde versucht, für die betroffenen Verbraucher über den VfE e. V. mit der Hypobank eine Lösung zu vereinbaren. Dies wurde strikt abgelehnt. 1996 folgte die erste Fernsehsendung über Steuersparmodelle auf SAT 1, Akte 96. Weitere Fernsehsendungen folgten. Über den VfE e. V. und die Steuersparmodelle wurde unter anderem in der ARD, „plusminus“, PRO 7, „Die Reporter“, mehrmals berichtet. Dadurch meldeten sich bei uns mehrere 1000 Anleger, denen ebenfalls Steuersparmodelle durch die Hypobank finanziert wurden. Mittlerweile geht man von circa 800.000 Geschädigten aus, die bundesweit von allen Banken sogenannte Steuersparmodelle finanziert bekommen haben. Das Ziel des VfE e. V. war, die gesamten betroffenen Verbraucher zu bündeln um gemeinsam, ähnlich wie die Gewerkschaften, wirtschaftlichen Druck auf die Banken auszuüben.

Mittlerweile sind die Geschädigten in einer Vielzahl von Interessengemeinschaften, Internetforen zersplittert, oder klammern sich an diverse Rechtsanwälte. Aus diesem Grund wurde bis heute noch kein richtungsweisend Erfolg erzielt.

Auf einzelne Urteile, zu Gunsten von Verbrauchern ausgegangen sind, brachten die Mehrzahl der Geschädigten nicht weiter. Mittlerweile mussten einzelne Kläger festellen, dass ihre Klagen vor Landgerichten nicht einmal verhandelt werden. Die Richter weisen bei Beginn daraufhin, dass der Kunde die Klage gegen die HypoVereinsbank zurückziehen soll, da er sowieso verlieren werde. Im Gegensatz dazu ist Richter Nobbe vom XI. Senat des BGH sogar verbraucherfreundlich eingestellt. Solange sich die Richter der unteren Instanzen ebenso bankenfreundlich verhalten, rückt der Erfolg in weite Ferne.

Nach 12 Jahren Kampf für die Immobilienopfer werden wir nicht aufgeben sondern verstärkt für die Rechte der Verbraucher eintreten. Mittlerweile laufen über unsere Anwälte Klagen gegen die HypoVereinsbank, bei denen brisante interne Unterlagen sowie Zeugen, die über die Zusammenarbeit der Hypobank mit den Vermittlern, Bauträgern und Notaren vor Gericht Auskunft geben können.

Es ist sicherlich verständlich, dass wir keinesfalls Unterlagen veröffentlichen. Wer will Verfahren auf dem Laufenden gehalten werden möchte, sende uns bitte Ihre E-mail-Adresse unter info@vfe.de.

Ebenso sind in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband der Verbraucher für Europa e. V. weitere Aktionen geplant, um wirtschaftlichen Druck auf die Banken auszuüben. Dies hat natürlich nur Erfolg, wenn auch die Betroffenen endlich bereit sind, in einem großen Verband zu zentralisieren. Die Gewerkschaften, Automobilclubs und auch der Bankenverband haben durch einen Zusammenschluss eine starke Lobby. Der Verbraucher hat dies nicht.

Stellen Sie sich nur einmal vor, was passieren würde, wenn alle Steuersparmodellgeschädigten zu einem bestimmten Zeitpunkt die Zahlung an die Bank einstellen würden?

Um endlich eine Lobby für Verbraucher zu schaffen, wurde der Bundesverband der Verbraucher für Europa e. V. gegründet. Dieser wird sich nicht nur um Immobiliengeschädigte kümmern, sondern um alle Belange die Verbraucher der heutigen Zeit betreffen. Sicherlich kann ohne eine „Kriegskasse“ kein Erfolg erzielt werden. Um endlich gezielt vorgehen zu können, müssen auch finanzielle Mittel aufgebracht werden. Bei einem Jahresbeitrag von 50,– € kann einiges bewegt werden. Die Steuersparmodellgeschädigten müssen sich endlich solidarisieren. Es nutzt nichts, abzuwarten ob jemand etwas erreicht und erst dann mitzumachen. Es ist auch sinnlos, sich auf staatlich finanzierte Verbraucherverbände oder politische/staatliche Hilfe zu verlassen. Bedénken Sie, die Macht geht vom Volke aus, wenn dies richtig organisiert ist. Helfen Sie sich und unterstützen Sie die Lobbyarbeit.

Gerne lassen wir Ihnen Unterlagen über den Bundesverband der Verbraucher für Europa e. V. zukommen. Sind Sie eine E-Mail info@vfe.de an die Redaktion.

Beginnen Sie das Neujahr mit dem guten Vorsatz, sich zu solidarisieren und einer großen Gemeinschaft anzuschließen.

Gemeinsam sind wir stark

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