Keine staatliche Qualifikation für Schuldenberater!

Es ist super, dass die Meisterpflicht wieder eingeführt wird. Denn jeder unqualifizierte konnte z. B. Ein Friseurgeschäft und anderes aufmachen. Früher musste dazu die Meisterschule besucht werden.

Leider gibt es noch ein gravierendes Gebiet, in dem es gar keine staatliche Ausbildung gibt und in dem sich sehr viele unqualifizierte Berater tummeln.  Dies ist die Schuldner- und Insolvenzberatung. Obwohl diese bereits 1999 eingeführt wurde, gibt es nach 20 Jahren keine einheitliche staatliche Ausbildung. Auch sog. Schuldnerberater von zugelassenen Stellen nach Paragraph 305 Inso können keine Ausbildung nachweisen. Hier ist die Bundesregierung gefordert, endlich eine Ausbildung einzuführen. Z. B. über die IHK. Wir fordern dies seit Jahren. Scheinbar haben die karitativen Verbände und die Verbraucherzentralen kein Interesse daran, da diese die Zulassung automatisch bekommen haben. Hier ist das Verbraucherschutzministerium gefordert.

Schützt den Verbraucher endlich vor nicht ausgebildeten Schuldnerberatern, auch in den staatlich zugelassenen Schuldnerberatungsstellen. Eine staatliche Zulassung durch die Regierung von Obb. sagt nichts über die fachliche Kompetenz der dort arbeitenden Berater aus.

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