Klage gegen die Schufa geht weiter

Nachdem die Schufa gegen die verlorene Klage in Berufung gegangen ist, wird der Fall nun vor dem Oberlandesgericht verhandelt. Wann der Termin stattfindet, steht noch nicht fest.

Sicher ist aber, dass wir sehr viele Anfragen von betroffenen Verbrauchern bekommen haben, die durch den Schufaeintrag massiv in Ihrer Persönlichkeit beeinträchtigt sind. Dies ist als reine Schikane zu betrachten, da der Verwerk der Restschuldbefreiung in allen öffentlichen Registern nach 6 Monaten zu löschen ist. Nur die Schufa bestraft den bösen Schuldnern mit 3 Jahren. Rache der Banken und Inkassoinstituten, die Geld verloren haben?

Interessanter Weise bezieht sich der Rechtsanwalt der Schufa in der Unterlassung auf den Artikel 2 des Grundgesetzes (GG), da sich die Schufa verletzt fühlt:

Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland
Art 2

(1) Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.
(2) Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich. In diese Rechte darf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden.
Trifft dieser Artikel 2 nicht auf die betroffenen Verbraucher zu? Sind diese nicht auch in der freien Entfaltung der Persönlichkeit eingeschränkt. z. B. Wohnungssuche, Darlehen, Selbständigkeit usw. Haben nicht auch Verbraucher ein Recht auf Leben?

Wir werden die Klagen auch bis zum Europäischen Gerichtshof durchziehen, um diese Ungerchtigkeit zu stoppen. Wir können nur jedem Betroffenen empfehlen, sich unserer Klagegemeinschaft anzuschließen.

Denn nur gemeinsam sind wir erfolgreich.

 

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