Magdeburg, Enckekaserne – Strafanzeige gegen die DKB

Da wir über unsere Rechtsanwälte Akteneinsicht beantragen konnten, erhielten wir 2 Ordner, in denen sich interne Unterlagen der DKB und Vernehmungsprotokolle befanden. Dadurch lässt sich nachweisen, dass die DKB alle finanzierten Objekte vor der Finanzierung eingewertet hatte und dadurch wusste, dass die Immobilie nicht werthaltig war.

Aufgrund dieser Unterlagen werden wir mit unserer Strafanzeige noch einmal nachlegen. Wir werden alles unternehmen, dass die Verantwortlichen der DKB die strafrechtlichen Folgen für den wissentlich herbeigeführten Ruin Ihrer Kunden tragen müssen.

Auszug aus dem Schreiben der Staatsanwaltschaft Berlin:

„ Auf dieser Grundlage wurden von den Vermittlern die Antragsunterlagen der DKB komplett ausgefüllt und zusammen mit den Objektunterlagen bei der DKB einem 5-Mann Team von Kreditsachbearbeitern vorgelegt. Dem Team oblag neben der formalen Prüfung der Unterlagen auf ihre Schlüssigkeit und Vollständigkeit die Ermittlung einer Preisspanne für die Wertigkeit des Objektes an Hand eines Vergleichswertverfahrens auf der Grundlage der Hypovereinsbank Expertise und des Plötz Immobilen Führers.“

Da uns die Hypovereinsbank Expertise vorliegt kann jeder DKB finanzierte Kunde erkennen, was seine Immobilie in Magdeburg zum Kaufzeitpunkt tatsächlich wert war. Dabei ist erwiesen, dass die DKB sehr wohl über den tatsächlichen Wert der Immobilie informiert war und trotzdem ein hohes Darlehen ausgereicht hat.

Weiterhin ist folgendes aus dem Schreiben der Staatsanwaltschaft zu entnehmen:

“ Es ist allerdings nach ständiger höchstrichterlicher Rechtsprechung die Pflicht der kreditgebenden Bank bei steuersparenden Bauherren-, Bauträger- und Erwerbs Modell, über das Risiko des finanziellen Geschäfts dann aufzuklären, wenn sie in Bezug auf spezielle Risiken des Vorhabens einige konkretere Wissensvorsprung vor dem Darlehensnehmer hat und dies auch erkennen kann. Davon ist immer dann auszugehen, wenn die Bank positive Kenntnis davon hat, dass der Kreditnehmer vom Vermittler oder Bauträger arglistig getäuscht wurde.“

Da die DKB nachweislich die Immobilie ein gewertet hat, war ihr bekannt, dass die finanzierte Immobilie nicht werthaltig war und das Darlehen weit über das Doppelte der finanzierten Immobilie getragen hat. Da uns interne Unterlagen der DKB vorliegen, und zu dem Zeugenaussagen von Vermittlern und Bankmit-arbeiter vorliegen, werden wir erneut eine Strafanzeige stellen, da uns die Namen der Mitarbeiter der DKB bekannt sind.

Für das Einreichen der Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Berlin bitten wir alle Betroffenen die ein Steuersparmodell erworben haben und das durch die DKB finanziert wurde den beigefügten Fragebogen auszufüllen und uns zusenden. Dies gilt für alle Objekte bundesweit.

Fragebogen für die Strafanzeige gegen die DKB

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