Probleme mit dem Insolvenzverwalter

Es mehren sich immer mehr Beschwerden von Mandanten, die von Insolvenzverwaltern geschädigt werden. Oft werden Doppelpfändungen durchgeführt. Der Insolvenzverwalter pfändet das Konto und von dem pfändungsfreien Gehalt, dass auf das Konto eingezahlt wird und dass der Betrag der den pfändungsfreien Betrag des P-Kontos übersteigt, pfändet er ebenfalls. Bei einem Insolvenzverwalter liegen und schon mehrere Fälle vor.

In anderen Fällen fordert der Insolvenzverwalter Zahlungen von Gläubigern zurück, die innerhalb von 3 Monaten vor dem Insolvenzantrag vom Schuldner überwiesen wurden. In einem Fall wurden aus 15.000 € festgestellten Forderungen 208.019,33 € angemeldete Forderungen, von denen 157.193,13 € festgestellt wurden.

Seit die Insolvenzverwalter von den erhaltenen Zahlungen hohe Provisionen erhalten, sind diese wie die Geier hinter den Rückforderungen her. Unabhängig, ob sich dadurch die Schulden der Schuldner erhöhen.

Der Insolvenzverwalter erhält in der Regel

1. von den ersten 35.000 Euro der Insolvenzmasse 40 Prozent,

2. von dem Mehrbetrag bis zu 70.000 Euro 26 Prozent,

3. von dem Mehrbetrag bis zu 350.000 Euro 7,5 Prozent,

4. von dem Mehrbetrag bis zu 700.000 Euro 3,3 Prozent,

5. von dem Mehrbetrag bis zu 35.000.000 Euro 2,2 Prozent,

6. von dem Mehrbetrag bis zu 70.000.000 Euro 1,1 Prozent,

7. von dem Mehrbetrag bis zu 350.000.000 Euro 0,5 Prozent

8. von dem Mehrbetrag bis zu 700.000.000 Euro 0,4 Prozent

9. von dem darüber hinausgehenden Betrag 0,2 Prozent

In dem vorliegenden Fall bei 208.019,33 € erhält der Insolvenzverwalter an Honorar 43.131,93 €.

Von dem Verdienst kann man gut leben.

 

Diese Einnahmequelle fordert geradezu auf, einen Vernichtungsfeldzug zu starten. dadurch werden auch die Gläubiger geschädigt. Diese Einnahmengenerierungsmaschine muss gestoppt werden.

Haben Sie ähnliche Erfahrungen gemacht? Senden Sie uns diese bitte an die Redaktion unter johann.tillich€vfe-tv.de zu.

Wir planen zu diesem Thema eine Reportage.

 

Share