Schulden statt Sparen: 3 Tipps vom Experten aus der finanziellen Krise

Gerade in schwierigen Zeiten ist es hilfreich, auf erfahrene Experten vertrauen zu können. Johann Tillich als Vorsitzender des Vereins Existenzsicherung e. V. ist Profi, wenn es um finanzielle Fragen geht. Die Corona-Pandemie hat gezeigt, dass viele Menschen durch den Verlust ihres Arbeitsplatzes in eine finanzielle Notsituation geraten sind. Auch viele Unternehmer, die ihren Betrieb schließen mussten, weil die von der Regierung angeordneten Lockdowns massive Umsatzverluste nach sich zogen, stecken in der Schuldenfalle. Aus eigener Kraft gelingt es nach Meinung von Johann Tillich nur den wenigsten, sich aus der Misere zu befreien. Ein objektiver Blick von außen ist dahingegen die weitaus bessere Wahl.

Johann Tillich – 3 Expertentipps, um der finanziellen Krise zu entkommen

Sicherlich steckt in jeder Krise auch eine Chance. Selbst wer den sprichwörtlichen Wald vor lauter Bäumen nicht sieht, kann schon bald ein Licht am Ende des Tunnels entdecken. Voraussetzung dafür ist allerdings oftmals die Bereitschaft, Hilfe anzunehmen. Das jedoch ist gar nicht so leicht. Wer sein Leben lang gearbeitet oder gar ein Unternehmen geführt und erfolgreich gemacht hat, kämpft häufig mit Schwierigkeiten, wenn es darum geht, auf andere zu vertrauen. Der Blick über den Tellerrand kann sich trotzdem lohnen. Mit diesen Ratschlägen möchte Johann Tillich Hilfesuchenden einen Weg aus der Schuldenfalle zeigen. Jeder kleine Schritt kann diesbezüglich Gold wert sein.

1) Ein Haushaltsbuch führen

In vielen Fällen ist es nach Meinung von Johann Tillich hilfreich, ein Haushaltsbuch anzulegen und dieses regelmäßig zu führen. Selbst wenn diese Maßnahme auf den ersten Blick althergebracht oder gar ungewöhnlich erscheint: Sie kann dabei helfen, einen ersten Überblick über die Einnahmen und Ausgaben zu bekommen. Dementsprechend werden mitunter unnötige Ausgaben aufgedeckt. Getreu dem Motto: „Kleinvieh macht auch Mist“ sind es in vielen Fällen gerade die geringfügig anmutenden Kosten, die ein großes Loch in die Haushaltskasse reißen können. Wenn diese Ausgaben mit Hilfe des Haushaltsbüchleins eruiert werden, kann es gelingen, sie mittel- oder langfristig zu reduzieren.

2) Umschulden – gewusst wie

Wenn die monatlichen Ausgaben höher sind als die Einnahmen, kann das Konto rasch ins Minus geraten. Dies führt häufig dazu, dass der Dispo-Kredit in Anspruch genommen wird. Vielen Verbrauchern ist aber gar nicht bewusst, dass Dispokredite die teuersten Darlehensformen sind, die es gibt. Je länger das Konto in den roten Zahlen bleibt, desto höher die Kosten. Johann Tillich empfiehlt daher, sich nach einem günstigeren Kredit umzuschauen. Die Hausbank hält zwar meist durchaus attraktive Ratenkredite bereit. Wer aber im Internet nach entsprechenden Kreditangeboten Ausschau hält, kann von noch günstigeren Zinskonditionen profitieren. Der Sachbearbeiter des Vertrauens ist dann zwar nicht „um die Ecke“ zu finden, aber er kann bequem online oder telefonisch kontaktiert werden. Auch das spart oft Zeit und Nerven. Ohnehin sind die Zeiten, in denen man auf den netten Bankfachmann aus der Nachbarschaft setzte, wenn es um die Vergabe von Krediten geht, nach Meinung von Johann Tillich längst vorbei. Verglichen mit Online-Banken sind die Kreditangebote klassischer Hausbanken häufig deutlich teurer. Ein Aspekt, über den Menschen mit finanziellen Problemen intensiv nachdenken sollten.

3) Professionelle Hilfe in Anspruch nehmen

Auch wenn es schwer fällt – es lohnt sich, die Unterstützung eines erfahrenen Spezialisten in Anspruch zu nehmen, um aus der finanziellen Notsituation herauszukommen. Tatsächlich hat ein fundierter Expertenrat noch niemandem geschadet. Johann Tillich weiß, wovon er spricht. Die Inanspruchnahme eines Finanzfachmannes oder eines Schuldnerberaters macht Sinn und kann dabei helfen, neue, vielversprechende Wege aus der finanziellen Misere aufzuzeigen: Die Erfahrung macht deutlich, dass Schuldner, die bisher eher in Eigenregie gehandelt haben, meist auch auf lange Sicht Probleme haben werden, der Schuldenfalle zu entkommen. Das Vertrauen in professionelle Hilfe von außen kann hingegen dazu beitragen, finanzielle Probleme nach und nach abzutragen.

Fazit

Viele Wege führen aus der Schuldenfalle. Wichtig ist nur, dass man diese Chancen wahrnimmt und sich in professionelle Hände begibt. Johann Tillich vom Verein Existenzsicherung e. V. ist gerne für Menschen da, die seine fachmännische Unterstützung in Anspruch nehmen möchten.

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