Schuldenfrei durch aktive Hilfe – VfE will ein Zeichen setzen

Der Selbstmord der 28-jährigen Krankenschwester Anja S. aus Würzburg erschütterte die ganze Republik. Nachdem ihr skrupellose „Anlageberater“ eine nicht zu finanzierende Immobilie aufgeschwatzt hatten, sah die junge Frau als einzigen Ausweg aus ihren Schulden den Freitod. Der Bescheid der Bausparkasse zur Zwangsvollstreckung über 70.000 Euro und die Zurückweisung der finanzierenden Bank für den Vergleichsantrag ihres Anwalts, ließen ihr scheinbar keine Chance.

Doch auch in auswegslosen Fällen gibt es Hilfe. Die öffentlich finanzierten Beratungsstellen sind in den meisten Bundesländern selber vor der Pleite. Lange Wartezeiten, in manchen Fällen bis zu 24 Monate, können sich die oft vor dem Nichts stehenden Menschen aber nicht erlauben. Private Helfer wie der Verein für Existenzsicherung (VfE) in Dachau können schnell, kostengünstig und unbürokratisch helfen.

Selbst ein Zwangsvollstreckungsbescheid ist kein Grund zu verzweifeln. Der Gesetzgeber sieht einen Selbstbehalt auf das Einkommen vor, lediglich darüber hinaus erwirtschaftetes Einkommen muss zur Schuldentilgung verwendet werden. Eine einfache Beispielrechung: Für Miete, Kleidung, Essen und Teilnahme am öffentlichen Leben wird der pfändungsfreie Betrag nach der Familiengröße festgelegt. Verdient der Schuldner mehr, so kann lediglich die Differenz zur Schuldentilgung heran gezogen werden. Für Anja S. hätte das beispielsweise bedeutet, dass Sie nach 72 Monaten schuldenfrei dagestanden hätte – ohne teure Anwälte für Vergleichsverhandlungen.

Doch wir reden nicht nur, wir lassen Taten folgen: der Verein für Existenzsicherung e. V. wird bedürftigen Haushalten helfen, den Grundstein für eine sorgenfreie Zukunft zu legen. Die Spezialisten des VfE werden Schuldner beraten und mit ihnen gemeinsam einen Weg aus der Krise finden – ohne lange Wartezeiten.
Die rechtliche Beratung findet ausschließlich durch Mandatsträger statt.

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