Schulderlass von 47.000,– Euro erreicht!

1991 erfolgte die Kontaktaufnahme durch ein freiberufliches Büro im Bereich unabhängige Steuer- und Finanzkonzeption. Qualifikation der Mitarbeiter: Kfz-Mechaniker und Elektromechaniker. Die Mitarbeiter hatten sich beim Anbieter verschiedene und funktionierende Anlagen angeschaut und für seriös empfunden.

Vertragsabschluss Ende 1991.

Es wurde von dem Büro alles vorbereitet. Finanziert durch die Filiale einer namhaften Grossbank. Kontakt mit der Bank fand erst ab 1995 statt.
Der Kaufpreis mit allen Dienstleistungen für 23 qm und einem Tiefgaragenstellplatz 95.000,– Euro. Es wurde versprochen, dass man schon ab dem 5. Erwerbsjahr die Wohnung mit Gewinn verkaufen könnte. Die Anlage sei ein Selbstläufer, da das Objekt als Studentenwohnheim in Mannheim konzipiert ist und auch entsprechende Nachfrage auf längere Zeit vorhanden ist.

Eine Mietgarantie wurde versprochen. Diese wurde später reduziert und danach ganz eingestellt. Es folgten zurückgehaltene Unterlagen von Hausverwaltungen, kriminelle Mieter, dadurchMietausfälle, aufgetretene Baumängel. Die dadurch entstandenen Kosten mußten von uns privat aufgebracht werden.

1997 übernimmt eine neue Hausverwaltung. Diese deckt mehrere Unregelmäßigkeiten der Vorgänger auf. Mühsam werden Rücklagen in kleinstem Ausmaße aufgebaut.

Im Sommer 2007 werden wir durch einen Eigentümer von der gleichen Wohnanlage in Mannheim auf den Verein für Existenzsicherung e. V. hingewiesen und wurden dann auch gleich Mitglied.

Von da an ging es in langen und mühsamen Schritten langsam bergauf. Der VfE e. V. hat unermüdlich und zäh, außergerichtlich und wirtschaftlich immer wieder mit der Bank verhandelt. Monatliche Zahlungen wurden durch Verhandlungen reduziert. Man hat Kontakt mit Rechtsanwälten aufgenommen, um Schadenersatzklagen gegen die Vermittler zu prüfen. Leider konnten oder wollten die Rechtsanwälte in keinster Weise helfen, zum Teil aus Desinteresse, massiv fehlender Qualifikation oder Faulheit.

Der VfE e. V. hat bewirkt, dass der Fall an eine Spezialabteilung der Bank abgegeben wurde.

Die Lösung erfolgte durch weitere Verhandlungen:
2010 wurde die Immobilie für 13.000,– Euro verkauft.
Die Restschuld betrug 56.000,– Euro.
Bei einer Einmalzahlung von 9.000,– Euro oder einer Ratenzahlung von 12.000,– Euro auf 6 Jahre wird die Restschuld erlassen.
Nach weiteren Verhandlungen wurde vereinbart, 9.000,– Euro in Raten auf 6 Jahre zu bezahlen.

Es wurde ein Schulderlass von 47.000,– Euro erreicht!

Ohne Hilfe des VfE e. V., in erster Linie durch das seriöse und sehr hoch qualifizierte Verhandlungsgeschick des Herrn Tillich wären ich und meine Familie ein wirklicher Sozialfall geworden und zudem hochverschuldet bis ans Lebensende.

Mit freundlichen Grüssen

M. S.

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