VfE informiert: BGH entscheidet das Vereinbarungen über Vermittlungsgebühren von Atlanticlux unwirksam sind

Bei den Netto-Policen der Atlanticlux handelt es sich um Verträge, deren Prämien keinen Provisionsteil enthalten. Die Vermittler ließen sich von den Kunden die „Vermittlungsgebührenvereinbarung“ unterschreiben. Dadurch wurde die Provision direkt an die Vermittler bezahlt. Dadurch gab es rechtlich zwei getrennte Verträge.

Selbst wenn der Kunde den Versicherungsvertrag kündigte, musste er die Provision trotzdem vollständig an den Vertrieb bezahlen. Diese Provisionen waren auch immer wieder Gegenstand von Gerichtsverfahren.

Da die Kunden in vielen Fällen mangels einer ordnungsgemäßen Widerrufserklärung auch heute noch den Vertrag widerrufen können, besteht die Möglichkeit, die bereits gezahlten Provisionen zurückzufordern.

Hier hat der BGH nun ein richtungsweisendes Urteil gefällt.

Gerne überprüfen unsere Rechtsanwälte Ihre Verträge. Senden Sie dazu die Kopien der abgeschlossenen Kapitalversicherungen und die Vermittlungsgebührenvereinbarung an den VfE. Wir unterstützen unsere Mitglieder bei der Rückforderung von zu viel gezahlten Provisionen.

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