VfE informiert: Mietkaution darf nicht mit Anwaltskosten der verrechnet werden

Das Gericht hat entschieden, dass die hinterlegte Mietkaution ausschließlich dazu verwendet werden darf, Mietausfälle und Reparaturkosten auszugleichen. In dem zu Grunde liegenden Urteil hat beide Parteien über einen Wasserschaden gestritten. Daraufhin hat der Mieter die Wohnung gekündigt und vom Vermieter die Rückerstattung der hinterlegten Kaution gefordert. Da der Vermieter davon ausging, dass er den Prozess gewinnen würde und der Mieter die Rechtsanwalts- und Gerichtskosten zahlen müsse, hatte er das Sparbuch einbehalten. Dies sah das Gericht jedoch anders und verurteilte ihn, die Kaution an Mieter bezahlen

LG Duisburg, Az.:13 S 58/10 
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