VfE Mitglied hat eine Lösung erhalten: Darlehenserlaß über 60.000,– €

Folgendes möchte ich kurz schildern:
Im Oktober 1996 habe ich mich in vollkommener Unkenntnis mit Immobilien zum Kauf einer ETW (ohne eigenes Kapital) als sogenanntes Steuersparmodell durch eine Stuttgarter Vertriebsgesellschaft überreden lassen. Die gesamte Abwicklung der Finanzierung erfolgte von einem Mitarbeiter dieser Firma mit der Bank direkt – ohne meine Anwesenheit.

So glaubte ich auch, dies sei alles ohne Risiko für mich, wie versprochen. Aber bereits die für das folgende Jahr versprochenen hohen Steuervorteile gab es nicht, ganz zu schweigen von einer Wertsteigerung der Immobilie. Bereits 1997 hatte ich mich an die Verbraucherzentrale wegen Anfechtung des Kaufvertrages aufgrund arglistiger Täuschung gewandt, aber da die Anwaltskosten erheblich und die Aussicht auf Erfolg als gering bewertet wurden, riet man mir von einer Klage ab.

Durch zwischenzeitliche Arbeitslosigkeit und dann noch fehlende Mieteinnahmen durch Kündigung des Mieters, bei ca. 250 leerstehenden Wohnungen in dieser Gemeinde, konnte ich letztendlich meinen Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen.

Als ich von der Existenz des VfE gehört hatte, bin ich sofort beigetreten und merkte nun, dass ich nicht mehr allein mit meinen Problemen war und hatte durch die positive Aufklärung des VfE wieder Hoffnung geschöpft.
Durch die konsequente und ausdauernde Öffentlichkeitsarbeit von Herrn Tillich war es möglich geworden, dass mit der Bank eine Absprache erfolgte und eine Lösung festgelegt wurde. Die Immobilie wird verkauft. Obwohl der Erlös kaum ein Drittel der Kreditsumme von 80.000,00 € betragen wird, wurde meine Restschuld (einschließlich Bausparvertrag) auf ca. 4.000 €
begrenzt.

Ich bin jetzt so glücklich über diesen Ausgang. Dabei ist mir bewusst, dass ich ohne die Hilfe von Herrn Tillich bei der Bank allein keine Chance gehabt hätte.

B. D.

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