VfE-Schuldnerberatung informiert: Banken müssen finanzierte Objekte auf Werthaltigkeit prüfen

Schon aus diesen Gründen gehen die meisten Prozesse gegen die Banken verloren und die Kunden, denen vom Rechtsanwalt zur Klage geraten wurde, müssen die Kosten des verlorenen Prozesses auch noch bezahlen.

Müssen Banken wirklich nicht die Werthaltigkeit dieser Immobilien prüfen?
Grundsätzlich müssen Banken zur eigenen Sicherheit die Immobilien einwerten, da die Grundschulden auf den Objekten als Sicherheit in den Bilanzen der Banken enthalten sind.

Was passiert, wenn diese Grundschulden nur zu 50% werthaltig sind? In einem Beispiel liegt der Wert einer Immobilie in Leipzig bei ca. 50.000,–€ und die Grundschuld bzw. das ausgereichte Darlehen beträgt 50.000,–€. In diesem Fall muss die Bank eine Wertberichtigung durchführen. Wenn mehrere tausende Immobilien nicht werthaltig sind, gibt dies einen hohen Wertberichtigungsbedarf. Die Immobilienblase platzt.

Banken argumentieren damit, dass sie nur einen Vergleichswert ermitteln müssen. Was ist der Vergleichswert? Man nehme 20 überfinanzierte Immobilien und vergleiche diese mit einem weiteren überfinanzierten Objekt, dann liegt die neu zu finanzierende Immobilie im Vergleich im Durchschnitt.

Unser Beispiel: 20 Wohnungen, die einen Wert von 50.000,–€ haben werden mit einem Darlehen von 150.000,– € finanziert. Kommt eine weitere Wohnung zu 150.000,–€ dazu, liegt diese im Durchschnitt der Vergleichswohnungen.

Ein Sprichwort sagt: „Traue nie einer Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast.“

Es stellt sich die Frage, wie der Staatsanwalt diesen Fall sieht und ob nicht doch der § 266 StGB in Frage kommt.

Wir werden dies testen!

Geht´s doch noch den Banken an den Kragen? Erst wenn die namhaften Banken aus Profitgier keine Schrottimmobilien mehr finanzieren, wird der Betrug am Anleger gestoppt.

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