VfE Schuldnerberatung informiert: Böses Erwachen bei einem Steuersparmodell in Leipzig

Aus dem Darlehensvertrag ist ersichtlich, dass die monatliche Zins- und Tilgungsrate 670,68€ beträgt. Die Mieteinnahmen belaufen sich aber nur auf 283,00€. Dies ergibt eine monatliche Differenz von 387,68€, die vom Käufer zusätzlich getragen werden mussten.

Nachdem Zahlungsschwierigkeiten eintraten, sollte die Wohnung mit Zustimmung der Bank verkauft werden. Der Makler, der den Verkaufspreis ermittelte, kam auf einen tatsächlichen Wert von ca. 24.000,– €. Dies ergibt einen Verlust von über 100.000,– € ohne noch zu bezahlende Zinsen. Die verbleibende Restschuld von ca. 85.000,– € muss bei der Bank mit Zinsen noch zurückgezahlt werden.

Nach einer Ertragswertberechnung zum Kaufzeitpunkt betrug der damalige Wert ca. 42.000,– €. Von einer gelungenen Kapitalanlage kann bei diesen “Schrottimmobilien” wirklich nicht gesprochen werden.

Von solchen Differenzen kann bei allen “Steuersparmodellen” ausgegangen werden. Davon dürften mehrere 100.000 Verbraucher betroffen sein.

Es gibt mittlerweile hervorragende Möglichkeiten durch den Zusammenschluss der betrogenen Verbraucher in Interessengemeinschaften, gegen die Verursacher wie Banken, Vermittler, Bauträger und Notare vorzugehen.

Senden Sie den beigefügten Fragebogen bezüglich einer kostenlosen Erstberatung an den Verein für Existenzsicherung e.V.

Fragebogen Steuersparmodell

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