Was verdienen Insolvenzverwalter?

Bei einem Insolvenzverfahren muss der Schuldner einen außergerichtlichen Einigungsversuch unternehmen. Dieser Einigungsversuch wird durch uns vorgenommen. Obwohl viele Schuldner nur ein geringes oder gar kein pfändbares Einkommen haben, werden wir in diesem außergerichtlichen Einigungsversuch eine höhere Rate für die Gläubiger anbieten. In vielen Fällen wird dieser Einigungsversuch von den Gläubigern abgelehnt, obwohl dieser wirtschaftlich weitaus besser ist, als das Insolvenzverfahren durchzuziehen.

Es hat den Anschein, dass die meisten Gläubiger gar nicht wissen, welche Einnahmen der Insolvenzverwalter von den gepfändeten Gelder ein behält.aus diesem Grund veröffentlichen wir die Tabelle aus der ersichtlich ist welche Einnahmen die Insolvenzverwalter haben:

  1. von den ersten 35.000 € der Insolvenzmasse bekommt er 40 %
  2. von dem Mehrbetrag bis 70.000 € bekommt er 26 %
  3. von dem Mehrbetrag bis zu 350.000 € bekommt er 7,5 %
  4. von dem Mehrbetrag bis zu 750.000 € bekommt er 3,3 %
  5. von dem Mehrbetrag bis zu 30 Millionen € bekommt er 2,2 %
  6. von dem Mehrbetrag bis zu 700 Millionen € bekommt er 1,1 %
  7. von dem Mehrbetrag bis zu 53 Millionen € bekommt er 0,5 %

Deshalb ist es hier auch ersichtlich, dass die Gläubiger einem außergerichtlichen Insolvenzverfahren wesentlich mehr Geld erhalten werden als je einem Insolvenzverfahren herauskommt. Wir versuchen in jedem Brief an die Gläubiger dies mitzuteilen und bitten diese einem ausgeklinkt Einigungsversuch zuzustimmen. Leider schädigen sich viele Gläubiger, Banken und auch Inkassobüros dadurch, dass sie diesen außergerichtlichen einen Besuch ablehnen. Wir können nur nochmals darauf hinweisen und an die Vernunft appellieren, einem außergerichtlichen Einigungsversuch zuzustimmen.

Da die Insolvenzverwalter in einem Insolvenzverfahren sehr große Einnahmen haben, sind diese auch daran interessiert, die Insolvenzmasse zu ihren eigenen Gunsten zu erhöhen.. Insolvenzverwalter haben die Möglichkeitszahlungen der letzten vier Jahre von Gläubigern zurückzufordern, denen die Zahlungsunfähigkeit oder die Zahlungsprobleme des Schuldners bekannt waren. Durch dieses Gesetz gibt es auch die Möglichkeit, die gepfändeten Beträge von den Gläubigern zurückzufordern.

Es bleibt festzustellen, dass durch dieses Gesetz der Schaden für Gläubiger und Schuldner weitaus höher ist als bei einer außergerichtlichen Einigung. Der einzige der daran sehr gut verdient ist der Insolvenzverwalter!

Deshalb arbeitet der Verein für Existenzsicherung mit spezialisierten Rechtsanwälten zusammen und wir können Ihnen Kunden nur dringend raten, der den Insolvenzantrag eingereicht, sich von einem Fachanwalt für Insolvenzrecht unterstützen zu lassen. Wir werden weiterhin versuchen mit den Gläubigern einen außergerichtlichen Einigungsversuch durchzusetzen.

 

 

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