Was wusste die DKB tatsächlich über die Wohnungswerte in Magdeburg, Enckekaserne?

Herr S. hat ein Objekt an der Enckekaserne in Magdeburg erworben. Dieses wurde von der DKB mit 94.240,– Euro finanziert. Auf Grund der Tatsache, dass der DKB der geringe Wert zum Kaufzeitpunkt durch den Plötz Immobilienführer und der HVB-Expertise bekannt war, bietet sich eine wirtschaftliche Lösung an. Lt. IVD betrug der Preis pro m² zum Kaufdatum zwischen 550,– € und 900,– €. Dies ergibt einen Immobilienwert von ca. 43.020,–Euro. Lt. der Darlehenshöhe betrug der Preis pro m² ca. 1.971,54 €.

Die Einwertung des Maklers zum heutigen Wert der Immobilie liegt bei ca. 40.000,– €.

Des weiteren war der DKB die Kaltmieteinnahme in Höhe von 239,00 € (ist im Darlehensantrag vermerkt) bekannt. Bei einem Ertragswert in Höhe der 11,5-fachen Jahresnettokaltmiete ergibt dies ca.32.982,– Euro. Lt. IVD betrug die Miete zwischen 3,50 € und 4,60 € pro m². Somit lag die realistische Miete bei 47,80 m² im besten Fall bei 219,88 €.

Weitere Nachweise, dass der DKB der geringe Verkehrswert der Wohnung bekannt war, ergeben sich aus folgenden Unterlagen:

Ø  Wertermittlungsbogen

Ø  EKF WEF Finanzierung

Ø  Ermittlung Brutto- und Nettoexposure

Ø  Sicherheitenerfassungsbogen für OSPlus Kredit für WEF –Grundschuld

Ø  Markt- und Beleihungswert Wertweiser

Dies beweist, dass die DKB die Immobilien bewußt überfinanziert hat und die Kunden ruiniert hat, die auf hohen Restschulden nach Verkauf der Immobilie sitzenbleiben.

Welche Vorgehensweise ist sinnvoll?

Zuerst sollten wirtschaftliche und rechtliche Verhandlungen mit der Bank geführt werden. Danach ist es sinnvoll, die Haftung der Vermittler, Bauträger und Notare zu prüfen.

Notare haften auch bei der Überschreitung der Frist von 28 Tagen zwischen dem notariellen Kaufangebot und der notariellen Kaufannahme.

In diesen Fällen arbeitet der Verein für Existenzsicherung e. V. mit einemnamhaften Prozessfinanierer zusammen.

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