Weiterer Anstieg der zahlungsunfähigen Verbraucher – Kein Ende in Sicht

Laut Creditreform sind über 2,7 Millionen Haushalte in Deutschland überschuldet und können ihren Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen. Die Tendenz ist steigend. Die 1999 in Kraft getretene Insolvenzordnung verschafft Privatpersonen die Möglichkeit, sich von allen Verbindlichkeiten zu befreien. Im Jahr 2003 ist die Zahl der privaten Insolvenzen um fast 30% von 46.710 auf 66.100 gestiegen. Die Zuschüsse der bayerischen Staatsregierung für die vorausgehende Insolvenzberatungen werden immer mehr gestrichen.

Für die hoffnungslos überlasteten gemeinnützigen Insolvenzberatungen könnte dies das Aus bedeuten. Hilfe im Landkreis verspricht der“ Verein für Existenzsicherung e. V.“ (VfE) mit Sitz in Dachau. Bereits seit 1986 konnte auch in vielen aussichtslos erscheinenden Fällen eine Lösung gefunden werden. Johann Tillich, Gründer und President, kümmert sich mit acht Mitarbeitern um die individuellen finanziellen Probleme der Vereinsmitglieder. Er hat den Verein gegründet, nachdem er durch einen dubiosen Anlageberater selbst geschädigt wurde. Er vertraute dem Namen der Landesbank Baden-Württemberg. Und ließ sich zu einer Anlage überreden. Mittlerweile führt er wirtschaftliche Verhandlungen um in Zahlungsnot geratenen Verbrauchern zu helfen. Dabei stützt er sich auf seine Kompetenz und Erfahrung, sowie die Unterstützung seiner Mitarbeiter. Johann Tillich bedauert: „Die meisten meiner Klienten kommen erst, wenn es schon klemmt.“

Wenden Sie sich VfE e. V. wenn sie Zahlungsprobleme haben, damit eine wirtschaftliche Lösung gesprochen werden kann. Unser Ziel ist es, Insolvenzen zu vermeiden.

Seit über neun Jahren ist der VfE e. V. speziell auf dem Gebiet von betrügerischen Steuersparmodellen tätig. In den vergangenen 25 Jahren wurden Verbrauchern von Drückerkolonnen weit überteuerte Immobilien als Steuersparmodelle verkauft. Heute sitzen die Geschädigten auf wertlosen Immobilien und sind hoch verschuldet. Selbst bei dem Verkauf der Immobilie bleiben sie auf einem Schuldenberg sitzen. Dies nennt Johann Tillich einen „legalen Betrug“. „Der Punkt ist, dass der Kunde über den tatsächlichen Wert der Wohnung getäuscht wird. Man spricht von einem Gesamtpreis, ohne den Kunden zu erläutern, dass die Gebühren zum Teil über 1/3 der Gesamtsumme ausmachen und der reale Immobilienpreis also weit unter dem Verkaufspreis liegt“, erklärt Tillich. Wolle oder müsse der Käufer nach einigen Jahren das Objekt veräußern, dann bleibe er in der Regel auf einem hohen Schuldenberg sitzen.
Immer mehr Menschen tappen in die aufgestellten Fallen. „Mitschuld tragen die Banken, die die Finanzierung des Steuersparpaketes sicheren.“ Sie lassen sich oftmals Gebühren zur “ Wertberprüfung der Immobilie „zahlen, halten es aber nicht für nötig, den Kunden auf die Besonderheiten des „Steuersparmodells“ aufmerksam zu machen. „Das schlimmste ist, dass renommierte Banken den „legalen Betrug“ mitmachen. Sie vergebenen Darlehen, die den Wert der Wohnung um das Doppelte übersteigen.“
Der Verein für Existenzsicherung will jedoch gar nicht warten, bis der Schwindel passiert ist, sondern versucht im Vorfeld Aufklärungsarbeit zu leisten. Vorträge und Aufklärungskampagnen gehören zur Vereinsarbeit ebenso, wie Hilfe bei der Überprüfung von etwaigen Finanzierungsangeboten.
Johann Tillich fasst zusammen: „Wer Mitglied im Verein für Existenzsicherung ist, erhält individuelle Betreuung, wenn er wirtschaftliche Probleme hat. Gemeinsam mit qualifizierten Rechtsanwälten und der Bereitschaft des Mitgliedes, an einer Gesamtlösung aktiv mitzuwirken, finden wir für fast jede Angelegenheit eine realisierbare Lösung.“
Die einmalige Aufnahmegebühr im Verein für Existenzsicherung beträgt 60,– €, der Mitgliedsbeitrag liegt jährlich bei 160,– €.

Eine unverbindliche, kostenlose Erstberatung vor einer Mitgliedschaft ist für Johann Tillich selbstverständlich.

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