Aussetzung der Insolvenzantragspflicht endet zum 1. Mai 2021

Durch das Ende der Aussetzung der Insolvenzantragspflicht ist vermutlich eine große Pleitewelle zu erwarten.

Die Unternehmenschefs von Kapitalgesellschaften müssen ab Mai bei Überschuldung und Zahlungsunfähigkeit wieder rechtzeitig einen Insolvenzantrag stellen. Dies muss innerhalb von drei Wochen passieren. Alle Corona Ausnahmeregelungen werden gestrichen.

Trotz Corona Rezession 2020 ist die Zahl der Firmenpleiten auf den tiefsten Stand seit 21 Jahren gesunken. Das Statistische Bundesamt teilte mit, dass 15.841 Unternehmensinsolvenzen und somit 15,5 Prozent weniger als 2019 gemeldet wurden.

Dies hängt vermutlich damit zusammen, dass die Insolvenzantragspflicht ausgesetzt war. Dadurch haben viele dieser Firmen keinen Insolvenzantrag gestellt und man nennt diese Firmen auch Zombiefirmen, da diese schon lange zahlungsunfähig sind. Dadurch wird in den nächsten Monaten auch mit Firmenpleiten in großem Umfang gerechnet.

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