Hilfe zur Selbsthilfe!

Erst einmal kommt die Verzweiflung, dann schämt man sich und will nichts mehr von dem ganzen Elend wissen, dann steckt man den Kopf in den Sand -und schließlich steht man vor der Entscheidung: Absaufen oder kämpfen, damit das Leben noch einen Sinn hat oder wieder einen Sinn bekommt. Manche entscheiden sich fürs eine, viele aber fürs zweite. Sie kämpfen und finden sich nicht damit ab, daß sie in einer aussichtslosen Situation bleiben sollen bis ans Lebensende. Solidargemeinschaften wie der Verein für Existenzsicherung sind in solchen Situationen Anlaufstelle und Berater. Sie vertreten viele, denen ein ähnliches Schicksal widerfahren ist. Und sie können aufgrund ihrer jahrelangen Erfahrung in vielen Fällen helfen oder zumindest einen Weg zeigen, wie man durch das scheinbar unentwirrbare Labyrinth kommen kann. Der Zulauf an Interessenten, die durch Finanzierungen geschädigt worden sind, nimmt ständig zu. Aber mittlerweile zeigt sich auch, daß unsere Arbeit zur Vorbeugung Früchte trägt. Denn viele Kauf- oder Bauwillige, die finanzieren wollen, kommen zum VfE, um ihre Finanzierung objektiv und fachlich kompetent überprüfen zu lassen. Sie wissen, daß die richtige Beratung eine Entscheidung leichter macht und vor allem Sicherheit bieten kann.

Viele Geschädigte stellen sich die Frage, aus welchem Grund seit Jahren nichts gegen die Machenschaften unfährger oder betrügerischer Finanzierer unternommen wurde, obwohl immer wieder in Presseartikeln und Funk- oder Fernsehsendungen vor dem Erwerb von Steuervorteilen warnten.

Die Beantwortung dieser Frage ist sehr einfach. Schuld daran ist die große Anzahl der Geschädigten selbst. Die Verbindung der Schädiger (Vertrieb, Verkauf, Notar, Treuhänder, Bank) tritt als geschlossene, gut funktionierende Front auf.

Die Geschädigten stecken den Kopf in den Sand und hoffen, daß es irgendwie weitergeht. Die Tendenz zeigt aber, daß viele, die ein Steuersparmodell erworben haben, einen hohen wirtschaftlichen Schaden erleiden, an dessen Ende der Ruin oder die Abhängigkeit vom Sozialamt stehen. Um dies zu vermeiden, muß man sich rechtzeitig gegen diese betrügerischen Machenschaften wehren.

Seit mehreren Jahren sind uns ca. 30.000 Adressen von Geschädigten bekannt. Diese wurden zum Großteil angeschrieben und ermuntert, endlich für ihr Recht in einer großen Interessengemeinschaft zu kämpfen. Als Interessenvertretung mit einer großen Geschädigtenzahl hätten wir schon lange eine starke Lobby gegen die Bankmacht aufbauen können. Dies ist bis jetzt noch nicht geschehen, weil sich gerade einmal 3800 Geschädigte aufraffen konnten, sich im Verein zu organisieren und ihr Recht zu fordern.

Natürlich fragt man sich, warum dem so ist.

  • Der Mitgliedsbeitrag von jährlich 160 € – ein neuer Kostenfaktor?
    Viele sparen am falschen Fleck, wenn sie glauben, durch die Ersparnis dieses Mitgliedsbeitrages den Schaden zu reduzieren. Ohne neuerliche Kosten kann leider keine Lösung gefunden werden. Im Vergleich zu den an die Betrüger bezahlten Provisionen, die oft in die Zehntausende gehen, stellt dies einen äußerst geringen Aufwand dar, der auch noch steuerlich geltend gemacht werden kann. Die Bildung einer großen Gemeinschaft zieht natürlich Investitionen in Personal, Büroräume, Internetauftritt, Öffentlichkeitsarbeit, etc. nach sich. Damit wird die Plattform geschaffen, um Pressearbeit und die Erfassung der Schädiger und Geschädigten in Datenbanken verfolgen zu können. Jedes unserer Mitglieder hilft der Gemeinschaft und dadurch auch sich selbst. Durch unseren Internetauftritt sind Sie immer auf dem aktuellsten Stand. Im Zusammenhang mit Ihrem Steuersparmodell bzw. mit der finanzierenden Bank stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
  • „Ich habe ja einen Anwalt, aus diesem Grund brauche ich keine organisierte Interessenvertretung“. Dieser Schuß ging nun nach der neuesten Rechtssprechung des BGH nach hinten los. Die Chancen, eine Rückabwicklung durch eine Klage zu erreichen, sinken gen Null. Die Erfahrung der letzten 8 Jahre hat gezeigt, daß erst, nachdem der VfE intensive Öffentlichkeitsarbeit betrieben hat, Rechtsanwälte auf den Zug aufgesprungen sind und massiv mit dem Versprechen der Rückabwicklung Mandanten geworben haben. Aus den Erfahrungen unserer Mitglieder, die sich nach diversen Anwaltsbesuchen und auch verlorenen Klagen unserer Interessengemeinschaft angeschlossen haben, können folgende Punkte festgestellt werden:
  • – Es ist schwierig, einen fachlich versierten Anwalt zu finden, der das Bankrecht beherrscht
  • viele unerfahrene Anwälte, die sich an der Materie versuchen, verlieren Prozesse und stärken damit sogar noch die Banken
  • Die Rechtsschutzversicherungen übernehmen keine Kosten und die Mandanten müssen diese aus der eigenen Tasche finanzieren. Die Kosten können in die Zehntausende gehen.
  • Manche Geschädigte werden seit mehreren Jahren durch Anwälte, die gegen die Banken vorgehen, betreut. Ein zufriedenstellendes Ergebnis konnte bis heute nicht erzielt werden.

  • „Als einzelner habe ich größere Chancen, einen Vergleich zu erzielen“
    Diese Denkweise stärkt die Bank. Diese hat die finanziellen Mittel, auch langwierige, teure Prozesse zu überstehen. Der einzelne muß oft aus Mangel an Kapital aufgeben. 700.000 einzelne Steuersparmodellgeschädigte interessieren weder Banken, Vertriebe noch Presse. 700.000 organisierte Steuersparmodellgeschädigte versetzen dagegen Berge.
  • Fazit: Die zweigleisige Vorgehensweise verspricht Erfolg. Zuerst muß es das Ziel aller geschädigten sein, eine starke Interessengemeinschaft zu bilden, um mit dieser Lobby Druck auf die Gesetzgeber, Politiker, Banken, Rechtssprechungeinen auszuüben. Damit ist gewährleistet, daß die Banken Verhandlungen mit der Interessenvertretung führen, um eine Lösung für die Mitglieder zu erreichen.

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