Ruiniert durch Steuersparmodell! Bank vernichtet Kunden – RTL berichtet am 10.08.2015

Finanziert wurde das ganze durch eine Bank mit 3 Buchstaben aus Berlin. Den Eheleuten F. wurden von skrupellosen Vermittlern zwei Steuersparmodelle zur Altersvorsorge angedreht. Die Finanzierung sollte über eine Bank in Berlin laufen. Diese hat die Finanzierung jedoch zuerst abgelehnt. Nachdem aber ein schuldenfreies Einfamilienhaus vorhanden war, konnte dort auch eine Grundschuld eingetragen werden und siehe da, die Schrottimmobilien wurden von der Bank in Berlin finanziert. Was den Eheleuten F. nicht klar war, war das der tatsächliche Wert der Immobilien nur die Hälfte des Darlehens betragen hat. Aufgrund der Tatsache, dass Banken Beleihungsprüfungen bei Immobilien vornehmen, muss es der Bank aus Berlin bekannt gewesen sein, dass der Wert der Immobilien die Darlehen nicht abdecken würde.

Nachdem die Eheleute F. In Zahlungsschwierigkeiten kamen, wandten sie  sich an den Verein für Existenzsicherung e. V. Es folgten lange Verhandlungen mit der Bank aus Berlin um die beiden Steuersparmodelle zu verkaufen und über die Restschuld analog eines Verbraucherinsolvenzverfahrens zu verhandeln. Nun forderte die Bank aus Berlin Unmengen von Informationen und Unterlagen an, um die Zahlungsunfähigkeit zu prüfen. Obwohl bei beiden Eheleuten nur ca. 160 € pfändbar waren, antwortete die Bank, dass keine finanzielle Notlage erkennbar sei.

Anstatt eine vernünftige wirtschaftliche Lösung für beide Seiten zu vereinbaren, werden von der Bank nicht nur die beiden Steuersparmodelle zwangsversteigert, sondern es ist auch angedacht das private Eigenheim zu versteigern. Dadurch wird die Existenz der Familie vernichtet. Mittlerweile wurde auch das Gehalt gepfändet und alle bestehenden Versicherungen.

Falls die Bank nicht einem außergerichtlichen Einigungsversuchs zustimmt, bei dem sie wesentlich mehr Geld erhalten würde, wie bei einer Verbraucherinsolvenz, wird den Eheleuten .F nichts anderes übrig bleiben, als die Privatinsolvenz einzureichen. Auf eine Antwort auf den außergerichtlichen Vergleichsvorschlag wird noch heute gewartet, da sich die Bank an einer Originalvollmacht aufhängt, die eingereicht werden muss.

Auf diese Antwort sind wir gespannt. Bei einer Ablehnung werden wir auf alle Fälle eine Vorstandsbeschwerde beim Vorstandsvorsitzenden der Bank einreichen. Dieses Vorgehen wird in allen Fällen durchgeführt, in denen die Bank eine Lösung ablehnt.

Dieser Beitrag ist der Anfang von einer Reihe von Reportagen. Wir werden in allen Fällen in denen die Bank zu keiner wirtschaftlichen Lösung bereit ist, ähnliche Reportagen drehen und ins Netz stellen.

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