Steuersparmodell richtet Familie zugrunde – VfE hilft

Sehr geehrter Herr Tillich,
bevor ich meinen Bericht über meine Erfahrung gebe, möchten wir, mein Mann und ich uns bei Ihnen und Ihrem Team herzlichst für Ihre Hilfe und Ihren Beistand bedanken.Vor allem möchte ich mich bei Ihnen bedanken, da Sie immer ein offenes Ohr für alle unsere großen und kleinen Sorgen hatten und uns ermunterten, wenn wir am Ende waren.

Nun zum Bericht:
Im Oktober 1995 erschien mein Bruder mit einem Makler, der uns ein tolles Angebot für eine 3-Zimmer Wohnung mit kleinem Garten zu supergünstigen, monatlichen kleinen Gebühren machte. Beratung war keine vorhanden. Er sprach sogar davon, wenn wir die Wohnung vermieten, hätten wir ein Einkommen von 600,– Mark im Monat. Die anderen 600,– Mark der Miete wären die Rate. Da wir keine Ahnung von Wohnungskauf oder Makler hatten, nahmen wir leider das Angebot an.
Er erzählte uns, die Bank würde speziell für so kleine Anleger, wie wir es sind solche Superangebote finanzieren. In der Bank trafen wir dann den Filialleiter, der uns ebenfalls davon erzählte. Wir haben dann erklärt, dass mein Mann Arbeiter ist und ich Reinigungsfrau und das wir drei Kinder hätten. Er sagte uns es sei kein Problem und rechnete uns das selbe vor wie der Vermitler. Das erste Misstrauen kam, als er uns bat, meine Mutter sollte auch in den Kaufvertrag einsteigen. Natürlich nur proforma, später würde sie wieder gestrichen. Leider hielt unser Misstrauen nicht an und wir kauften die Wohnung für 487.000,– Mark. Ab Dezember ging es dann los. Statt 600,– Mark wurden uns 2.556,– Mark abgerechnet. Weiter ging es dann mit 400,– Mark Nebenkosten für die Wohnung, so dass wir monatlich fast 3.000,– Mark bezahlen mussten. Als ich den Vermittler darauf angesprochen hatte, sagte er nur, was wir wollten. Das sei doch günstig und normal, aber wie wir den Unterhalt für uns fünf begleichen sollten war ihm egal. Er riet uns zu einem weiteren Kind da wir vom Staat dann mehr Geld bekommen würden. Auch der Filialleiter der Bank war für uns dann nicht mehr zu sprechen. Als mein Mann dann im Dezember 1996 einen Unfall hatte, war es uns nicht mehr möglich die Raten zu bezahlen. Auch ein Rückstand von 2.000,– Mark Nebenkosten stand offen, so dass wir einen Kredit bei unserer Bank nahmen, um unser Konto auszugleichen und die Rückstände bei der Hausverwaltung zu bezahlen. Als wir nicht mehr weiter wussten, haben wir zum Glück von Herrn Tillich erfahren. In der Zwischenzeit bezahlten wir keine Raten an die Bank. Zu alldem erkrankte ich an Diabetes, die mir mein Augenlicht bis zu 80 Prozent zerstörte. Mein Mann begann aus lauter Sorgen zu Tabletten und Alkohol zu greifen und er war mehr im Bezirkskrankenhaus als zu Hause oder in der Arbeit. Da begannen dann die Briefe von der Bank, dass wir bezahlen sollten oder sie würden pfänden. Da wir aber nicht in der Lage waren, drohten
sie uns telefonisch. Bis mein Mann 1997 den ersten Selbstmordversuch unternommen hatte. Es folgten drei weitere. Auch mein Gesundheitszustand wurde immer schlechter, die Schulden immer größer. Da nahm Herr Tillich sich unserer an. Er kämpfte für uns weiter. Als die Bank merkte das bei uns nichts zu holen war, probierten Sie es bei meiner Mutter, aber diese ist Rentnerin und hat eine Rente von 1.200 Mark. Als meine Mutter 1999 eine Gehirnblutung bekam und seitdem etwas verwirrt ist, glaubten wir, dass nun alles aus sei. Aber dank des Vereins für Existenzsicherung und dessen Kampf für uns, konnten wir die Wohnung verkaufen und die Bank erließ uns die Restschuld. Seit Mai 2000 bin ich Erwerbsunfähig. Die Schulden bei unserer Hausbank bleiben uns, aber wir haben wenigstens wieder ein Ziel. Auch wenn dieser Weg noch lang ist. Darum möchte ich allen Raten bei einem Wohnungskauf fachmännische Hilfe in Anspruch zu nehmen und sich beraten zu lassen.

Share