VKI informiert: AWD – 2.300 Geschädigte erklären Anschluss als Privatbeteiligte an einer Strafanzeige

Die Zentrale Staatsanwaltschaft für Korruption und Wirtschaftsdelikte führt u.a. gegen den AWD rund um diesen Vorwurf ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren. Rund 2.300 Geschädigte haben sich diesem Verfahren nun als Privatbeteiligte angeschlossen.

Während in den zivilrechtlichen Sammelklagen des VKI sich die Gerichte seit Jahren mit den Einwendungen des AWD befassen und noch kein Geschädigter zur behaupteten Fehlberatung vernommen werden konnte, laufen bei der Staatsanwaltschaft strafrechtliche Ermittlungen. Rund 2.300 Teilnehmer der Sammelklagen des VKI haben nun über Rechtsanwalt Dr. Stephan Briem ihren Anschluss als Privatbeteiligte an diesem Verfahren erklärt. Der VKI als Anzeiger in diesem Ermittlungsverfahren wird von den Rechtsanwälten Dr. Soyer und Dr. Briem vertreten. Für die Beschuldigten gilt die Unschuldsvermutung.

„Der Anschluß der Geschädigten am Ermittlungsverfahren zeigt die Dimension der Vorwürfe gegen den AWD – der heute eine Tochter der schweizerischen SWISS LIFE ist – auf“, sagt Dr. Peter Kolbe, Leiter des Bereiches Recht im VHK. „Die Geschädigten haben die Hoffnung, dass die Gerichte die Vorwürfe umfassend aufklären werden und nehmen daher als Privatbeteiligte auch am strafrechtlichen Ermittlungsverfahren teil.“

Sämtliche Informationen zur Causa AWD finden sich auf www.verbraucherecht.at.

Rückfragehinweis:
Verein für Konsumenteninformation
Dr. Peter Kolba
Leiter des Bereiches Recht
01/58877-320

Share